29.05.2017

Public History – Trends und Zukunft

Public History – ein noch vergleichsweise junger Trend in der Geschichtsforschung, welcher sich mit Geschichtsschreibung außerhalb des akademischen Umfelds befasst – stand am 29. Mai im Fokus eines Workshops, den die Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam mit der Demokratischen Masaryk-Akademie veranstaltete.

Als Gast war Etta Grotrian vom Lehrstuhl Public History der Freien Universität Berlin geladen. In einem kurzweiligen Vortrag erläuterte sie das Konzept von Public History – es diene dazu, Geschichtsschreibung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Sie erläuterte, welche Formate dafür genutzt werden können.

Im Anschluss stellten mehrere Gäste aus Deutschland, Österreich und Tschechien Projekte vor, die bereits mit dem Konzept von Public History arbeiten. Dazu fand ein reger Austausch statt, an dem auch Etta Grotrian beratend mitwirkte. Besonders intensiv und kontrovers wurde über den Aspekt der einfachen Sprache diskutiert – wie weit muss die Sprache der Angebote vereinfacht werden, um auch die breite Öffentlichkeit und die Jugend zu erreichen, ohne gleichzeitig die Geschichtsthemen zu banal darzustellen?

 

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