11.12.2025

Wie kann Soziale Demokratie gestaltet werden?

Die Friedrich-Ebert-Stiftung feiert in diesem Jahr ihren 100. Gründungstag. Und noch viel mehr: das Prager Büro existiert nun bereits 35 Jahre. Diese beiden Jubiläen waren Grund genug, um am 10. November im Prager Goethe-Institut die große Frage zu stellen: wie eigentlich kann eine Soziale Demokratie in diesen schwierigen Zeiten mit ihren großen Herausforderungen gestaltet werden.

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Für die zahlreichen Teilnehmer_innen, Projektpartner_innen und Vertreter_innen von Institutionen, wurde ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Auf die Begrüßung von Jörg Bergstermann, dem Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Tschechien und der Slowakei, folgten Impulsvorträge. Zunächst sprach der Europaabgeordnete Matthias Ecke, der aktuelle politische Fragen in der EU skizzierte und dafür warb, stärker an der Lösung von Problemen zusammenzuarbeiten. In die gleiche Richtung ging der Vortrag des ehemaligen Premierministers und EU-Kommissars Vladimír Špidla, der auch darauf einging, dass die FES immer ein wichtiger Partner war. Auf ihre Jahre in Prag blickte Anne Seyfferth zurück, die das Büro zwischen 2015 und 2020 geleitet hatte. Sie betonte, dass es zahlreiche gute Projekte gegeben habe und dass man von daher vor allem auch weiter an den Zielen einer Sozialen Demokratie arbeiten müsse.

Der nächste Programmblock waren Barcamps, bei denen aus verschiedenen nationalen und inhaltlichen Perspektiven diskutiert wurde, wie die Soziale Demokratie wieder zu einem stärkeren politischen Faktor werden könne. Barcamps leiteten der Leiter der FES in Thüringen Mirko Hempel, der ehemaligen Botschafter der Slowakischen Republik in Prag Peter Weiss sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen der FES in Bratislava Zuzana Homer und Robert Zanony. Nach diesen inspirierenden Gesprächen kam es bei Erfrischungen zu einer Vertiefung der Themen und zu einer Vernetzung, die Grundlage ist für viele gute Entwicklungen.

Die Ergebnisse der Veranstaltung wurden von Marcela Janičková grafisch protokolliert.

Friedrich-Ebert-Stiftung
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